Bund überweist gut eine halbe Million Euro für Breitbandausbau

Extertals Bürgermeister Frank Meier und die CDU-Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge freuen sich über die Gelder des Bundes für den Breitbandausbau

Extertal, Dörentrup, Kalletal und Leopoldshöhe haben investiert

Kreis Lippe/Extertal. Exakt 73.566 Euro wird der Bund in den nächsten Tagen auf das Konto der Gemeinde Extertal überweisen. Es sind die beantragten Fördermittel aus dem Bundes-Sonderprogramm zur Anbindung von Schulen und Krankenhäusern an das Breitbandnetz. Passend zum ersten Treffen der CDU-Bundestagsabgeordneten Kerstin Vieregge mit Extertals neuem Bürgermeister Frank Meier kam der abschließende Zuwendungsbescheid, mit dem jetzt die Gelder fließen. 

„Um digitale Klassenzimmer Realität werden zu lassen und damit auch unsere ländlichen Gemeinden wettbewerbsfähig zu halten, ist der Glasfaseranschluss der Schulen notwendige Voraussetzung“, macht Vieregge die Tragweite des Bundesprogramms klar. Drei Extertaler Schulen und auch die Oberberg-Klinik profitieren von der Breitbandförderung, die zusätzlich aufgestockt wird durch Landesmittel. „Mit einem Eigenanteil von nur knapp 15.000 Euro konnten wir so rund 147.000 Euro in den digitalen Ausbau investieren“, freut sich Meier. „Zwei Kilometer Glasfaserkabel und ein Kilometer Leerrohre wurden dabei verlegt.“

Drei weitere lippische Gemeinden haben nach erfolgreicher Umsetzung der Förderkonzepte jetzt den abschließenden Zuwendungsbescheid erhalten. „Bundesmittel aus dem Breitband-Sonderprogramm fließen auch nach Dörentrup (192.899 Euro), Kalletal (192.348 Euro) und Leopoldshöhe (67.641 Euro). Insgesamt bekommen die vier Gemeinden damit 526.454 Euro vom Bund zuzüglich entsprechender Landesgelder und haben zusammen über eine Million Euro in die digitale Infrastruktur ihrer Schulen investiert“, berichtet Vieregge. Sie gratuliert den Verantwortlichen und ermuntert sie gleichzeitig, die digitalen Strategien und Konzepte mit aller Konsequenz und unter Nutzung aller Förderprogramme weiter voranzutreiben.

Bild- und Textquelle: Büro Kerstin Vieregge, MdB